UV-Lack

UV-Lack im Druck

UV-Lack verleiht Druckerzeugnissen auch Wunsch hohen Glanz oder seriöse Mattierung; als partielle UV-Lackierung oder ganzflächig. Gedrucktes erhält durch transparenten UV-Lack eine hochwertige Veredelung, wodurch Druckbereiche, Schriftzüge partiell (Spot UV) oder großflächig visuell hervorgehoben werden und die Aufmerksamkeit vom Betrachter gewinnen. Verpackung, Buchumschläge, Flyern, Visitenkarten, Magazinen, Plakaten wird durch UV-Lack Film eine wahlweise matte oder hochglänzende Ausstrahlung verliehen. Auch dreidimensionale Haptikeffekte durch Relieflack leistet die Druckveredlung mit ultravioletter Strahlung. Zudem wird Werbetechnik strapazierfähiger als ohne Beschichtung mit UV-Lack.

Dieser Bericht klärt zum Thema UV-Lack die Verwendung von UV-Lack, dessen Eigenschaften und dem Verfahren bei der Druckerzeugung.


UV-Lack ist matt, Hochglanz, Relieflack und mehr

Neben der hochglänzenden Version von UV-Lack als Finish des Druckerzeugnisses, gibt es seltener auch UV-Lack in Matt, für Finishs mit zurückhaltender, solider Ausstrahlung.
Auch Relieflack ist durch UV-Lack zu bewerkstelligen. Relieflack erzeugt haptisch wahrnehmbare erhabene Strukturen. Neben allen optischen und haptischen Vorzügen bewirken UV-Lacke durch seine harte Oberfläche noch mehr.

UV-Lackierung im Druck veredelt und bietet:

  • hochwertige Ausstrahlung von Gedrucktem
  • hohe Abriebfestigkeit von Druckprodukten
  • Kratzfestigkeit der Oberfläche
  • Langlebigkeit und Stabilität des Gedruckten
  • verbesserter Schutz gegen Feuchtigkeit
  • verbesserte Strapazierfähigkeit bei mechanischer Beanspruchung

Da keine flüchtigen Bestandteile, Wasser und Lösemittel enthalten sind, verkürzen sich Trocknungszeiten und die Umwelt wird geschont. Hingegen werden durch UV-Lackierung Brillanz und Akzente auf dem Druck erzeugt.


UV-Lack im Druck: Entstehung der Effekte

UV-Lack besteht zu 100 % aus Festkörpern. Die schützende Wirkung von UV-Lacken wird durch transparentes Kunstharz erzeugt. Der Klarlack auf Basis von Acryl wird mittels Walze als Lackfilm auf das Druckprodukt aufgetragen und anschließend UV-getrocknet. Dabei vernetzt UV-Lack und härtet aus.

Bestandteile UV-Lack

  1. reaktiven Acrylaten (sogenannte ungesättigte Polymere der Acrylsäure)
  2. Hilfsstoffen (zuständig für Einstellung von Verlauf und Gleitwert)
  3. Fotoinitiatoren

Die hochreaktiven Fotoinitaiatoren sorgen bei Einwirkung von UV-Strahlung dafür, dass die Vernetzung der Kunstharzpartikel in Gang gesetzt wird. Die chemische Reaktion der Kettenpolymerisation setzt ein. Im Zuge der UV-Einstrahlung lösen die Fotoinitiatoren sich auf. Der blitzschnelle chemische Prozess der Aushärtung dauert nur einige Millisekunden. Der gebildete Kunststofffilm muss in keiner Weise trocknen, der Druck ist direkt weiterverarbeitbar. Auch Pulverbeschichtung kann im UV-Ofen aushärten.

UV-Lack veredelt Drucke: Schichtdicken und Walze

Den Auftrag von UV-Lack übernehmen Rasterwalzen der Offline oder Inline Druck- und Lackierwerke im Offsetdruck, oder aber Flexodruck und Siebdruck.

Typische Schichtdicke von UV-Lack im Druck liegen bei 8 µm. Für Haptikeffekte sind Schichtdicken um 50 µm möglich.

Die Druckwerke und speziellen Lackierwerke innerhalb von Offsetdruck, Siebdruck und Flexodruckmaschinen oder in Offline-Lackiermaschinen ermöglichen die Druckveredelung durch Glanz-UV-Lack, Matt-UV-Lack und Relieflack.


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